Händler will meine Produkte mit 40% Marge führen – ist das bei Premiumware normal?

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kerstin_koehler (0 pkt)
Ein bekanntes Einrichtungsgeschäft in München hat Interesse an meinen Designobjekten und nennt 40% Handelsmarge als Bedingung. Meine UVP liegt zwischen 280€ und 620€, und bei 40% bleibt mir nach Produktion kaum was übrig. Ich weiß nicht ob das Branchenstandard ist oder ob die einfach verhandeln wollen – hat hier jemand Erfahrung damit?
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Mario Roth (0 pkt)
40% ist bei stationären Einrichtungshändlern tatsächlich Untergrenze, in München mit den Mietkosten eher Standard – ich habe mit meinen Keramikobjekten sogar Anfragen mit 50% bekommen. Das eigentliche Problem ist, dass du dann rückwärts kalkulieren musst: Wenn 40% Marge nicht funktioniert, ist entweder deine Kalkulation zu eng oder deine UVP zu niedrig angesetzt. Ich habe meinen Einstandspreis damals als Ausgangspunkt genommen und die UVP so gesetzt, dass bei 45% Handelsmarge noch 3x Materialkosten als Deckungsbeitrag übrig bleiben.
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birgit39 (0 pkt)
Interessant – aber wie sieht deine aktuelle Kalkulation aus, also was bleibt dir prozentual nach Produktion, bevor der Händler dazukommt? Der Unterschied zwischen 'kaum was übrig' und 'gar nichts' ist entscheidend dafür, ob du nachverhandeln oder die Zusammenarbeit grundsätzlich überdenken solltest. Eventuell wäre auch ein Konsignationsmodell eine Alternative, bei dem du Eigentümer der Ware bleibst und nur eine Provision zahlst – das ist in der Designbranche durchaus verbreitet.