Luxus-Kerzen für 89€ das Stück – Beschreibungstext wirkt immer noch billig, woran liegts?

621 Aufrufe 3 Antworten
P
pragmatisch81 (0 pkt)
Ich hab jetzt schon vier verschiedene Versionen meiner Produktbeschreibungen geschrieben und auch ChatGPT genutzt, aber irgendwas stimmt nicht. Der Text klingt entweder wie ein Discounter-Prospekt oder wie ein schlechtes Parfüm-Werbevideo. Gibt es konkrete Formulierungsregeln oder Beispiele, wie man bei Duftkerzen im Premiumbereich den richtigen Ton trifft?
V
Volker Lang (0 pkt)
Ich hab das gleiche Problem gehabt, bis mir jemand gesagt hat: Hör auf, das Produkt zu beschreiben, und fang an, den Moment zu beschreiben. Nicht 'intensiver Vanilleduft' sondern 'der Geruch, wenn man nach Hause kommt und jemand hat gekocht'. Klingt banal, aber seitdem funktionieren meine Texte deutlich besser – und zwar ohne einen einzigen Superlativ.
E
Elke Möller (0 pkt)
Kannst du mal ein konkretes Beispiel posten, wie dein aktueller Text aussieht? Ich glaube das Problem liegt oft weniger am Wortschatz als an der Struktur – also ob der Text mit dem Produkt anfängt oder mit dem Erlebnis, und ob zu früh über Preis oder Material geredet wird.
M
manuela83 (0 pkt)
Ich würde dem KI-Ansatz generell widersprechen – nicht weil KI schlechte Texte schreibt, sondern weil sie bei Premiumthemen dazu neigt, generische Luxusvokabular-Listen abzuarbeiten ('exquisit', 'handverlesen', 'zeitlos'). Was wirklich hilft: echte Kundenbewertungen lesen, rausfiltern welche emotionalen Begriffe Käufer selbst benutzen, und genau die in den Text einbauen – das klingt dann nicht nach Werbung, weil es keiner ist.